Allgemeines Speicherchipkarten Intelligente Speicherkarten Mikrocontrollerkarten

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Chipkarten stellen nach den Magnetkarten die nachste Generation von Identifikationskarten dar. Die fortschreitende technische Entwicklung zeigt, dass die Magnetkarten in naher Zukunft abgelost oder zumindest zusatzlich mit einem Chip versehen werden, um zu alteren Systemen fur die Ubergangszeit kompatibel zu bleiben.

Bei den Speicherchipkarten handelt es sich um einfache Datenspeicher, in denen Informationen abgelegt oder gelesen werden konnen.

In diesen Chipkarten werden meist Standard-EEPROMs (Electrically Erasable and Programmable Read Only Memory) eingesetzt. Die Speichergrosse variiert zwischen 256 bis 8192 Bytes. Das bekannteste Beispiel fur diese Art von Karten ist die Krankenversichertenkarte und die Telefonkarte der Telekom. Diese Karte enthalt einen Gebuhrenzahler, der beim Telefonieren, entsprechend den vertelefonierten Einheiten, vom Telefon dekrementiert wird.

Obwohl der Zahler durch eine Sicherheitslogik gegen ein betrugerisches Aufladen geschutzt ist, zahlt die Telefonkarte zu den einfachen Speicherkarten.

Intelligente Speicherkarten haben zusatzlich zum Datenspeicher eine Sicherheitslogik integriert. Diese regelt den Zugang zu den Daten im Speicher. Das kann z. B. durch die Abfrage einer PIN (Personal Identification Number) geschehen. Wesentlich ist, dass diese Sicherheitslogik hardwaremassig bereits beim Chipdesign implementiert wurde und nicht durch einen Mikroprozessor und entsprechende Software realisiert ist.

Diese Art von Karten bietet ein hoheres Mass an Sicherheit gegenuber den einfachen Speicherkarten.

Mikrocontrollerkarten gewahrleisten die grosste Flexibilitat bei gleichzeitig hochstem Datenschutz. Neben einem Datenspeicher ist ein Mikroprozessorkern integriert. Das im ROM (Read Only Memory) implementierte Betriebssystem definiert dann letztlich die Anwendung der Karte, also ob es sich z. B. um eine elektronische Geldborse oder um eine Chipkarte fur Mobiltelefone handelt. Weite Verbreitung haben Mikrocontrollerkarten durch das GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) fur digitale Mobiltelefone erlangt. Eine SIM-Karte (Subscriber Identification Module) muss in das Mobiltelefon gesteckt werden, um den Benutzer im Netz eindeutig identifizieren zu konnen und somit auch eine korrekte Abrechnung zu gewahrleisten. Auf der SIM-Karte befindet sich ein Mikrocontroller, der den Datenaustausch zwischen Mobiltelefon und Karte regelt sowie Verschlusselungsalgorithmen ausfuhrt. Durch eine Authentisierung nach dem Challenge-Response-Verfahren kann das GSM-System gefalschte oder verfalschte SIM-Karten erkennen und ablehnen. Dadurch wird ein Missbrauch wirksam verhindert.

Fur hochste Sicherheitsanwendungen werden die Mikrocontroller zusatzlich mit einem arithmetischen Coprozessor ausgestattet, welcher eine schnelle Verschlusselung mit dem RSA-Algorithmus, benannt nach dessen Entwicklern Rivest, Shamir und Adlemann, erlaubt. Diese Chipkarten erlauben erstmals die Signatur von Dokumenten und Dateien mit einer ...

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8/10 (2 voturi)
Anul redactarii:
2007
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Nivel studiu:
Gimnaziu
Tip document:
Referat
Materie:
Limba germana
Data publicare:
26.12.2009
Structură de fișiere:
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Predat:
la gimnaziu

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