Cursurile la Tranzactii Internationale - Limba Germana

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Erscheinungsformen des Aussenhandels

1. Grundformen

1.1 Direkter und indirekter Aussenhandel

Export ist die grenzuberschreitende Bereitstellung von wirtschaftlichen Leistungen, vorrangig von Waren, an das Ausland.

Import ist der grenzuberschreitende Bezug von wirtschaftlichen Leistungen, vorrangig von Waren, aus dem Ausland.

Sowohl beim Export als auch beim Import von Waren kann die Distribution unmittelbar zwischen Hersteller und Abnehmer (direkter Export/Import) oder uber ein oder mehrere spezielle Aussenhandelsunternehmen als Zwischenhandler (indirekter Export/Import) erfolgen. Entscheidend ist nach allgemeiner Auffassung dabei, dass beim direkten Export/Import der inlandische Zwischenhandler umgangen wird.

Der Direktexporteur liefert also beispielsweise unmittelbar an einen auslandischen Gross- und Aussenhandler, an eine eigene Auslandsniederlassung, an einen Einzelhandler im Ausland oder sogar an den Endabnehmer. Er kann sich zur Verbesserung seines Distributionsweges im Importland auch eines Handelsmittlers bedienen. Der Direktimporteur bezieht entsprechend seine Waren unmittelbar von einem Lieferanten oder Hersteller im Exportland oder schaltet auf seinem Einkaufsweg einen Handelsmittler oder eine selbstandige Distributionsstufe im Ausland ein.

Abweichungen von diesen typischen Formen kommen vor. So kann z.B. im indirekten Aussenhandel eine Mehrzahl von weiteren Beteiligten, wie Makler oder Cif-Agent, sowohl im Inland als auch im Ausland bei Erfordernis noch zwischengeschaltet sein. Im Dienstleistungsverkehr wird normalerweise nur eine direkte Leistungsbereitstellung anzutreffen sein.

Insgesamt gesehen sind die Distributionswege im Aussenhandel nicht starr. Je nach Einzelfall wird sich ein deutscher Exporteur oder Importeur bei allen Waren fur den direkten oder indirekten Distributionsweg bzw. Einkaufsweg entscheiden oder aber auch manche Waren unmittelbar einkaufen bzw. verkaufen, andere aber uber ein Aussenhandelsunternehmen. Auch die Einbeziehung von Handelsmittlern kann sich auf bestimmte Produkte beschranken.

Im wesentlichen wird die Wahl des Distributionsweges bzw. Einkaufsweges von folgenden Faktoren abhangen:

produktbezogenen Faktoren wie Sortimentsbedurftigkeit oder Serviceerfordernisse

unternehmensbezogenen Faktoren wie Kapitalausstattung oder Auslandsanteil der Waren und

auslandsmarktbezogenen Faktoren wie Konkurrenzsituation, politische Rahmenbedingungen oder dortige Distributionswege.

Auffallig ist der Trend zur Spezialisierung nach Landern und Produktgruppen sowie auf Nebenleistungen wie Beratung, Service, Software, Lizenzubertragung, Vermittlung von Verkaufs-, Produktions- und Management-Know-how und Spedition. Zunehmend gehort heute auch die Ubernahme oder Vermittlung von Kompensationsgeschaften, die Beratung bei den unterschiedlichen Exportfinanzierungssystemen und die Auswahl der optimalen Versicherung zum Leistungsumfang.

1.2 Direkter Export

Im Europageschaft erfolgt heute uberwiegend der direkte Export, bei Investitionsgutern wie bei Konsumgutern. Auch Dienstleistungen werden auf Auslandsmarkten i. d. R. direkt angeboten. Unabhangig davon weist der direkte Export aber besonders in der Investitionsguterindustrie zunehmende Tendenz auf, da hier der unmittelbare Kontakt zum Kunden als sehr vorteilhaft empfunden wird und oftmals auch produktbegrundet notwendig ist. Meistens werden Kosten bzw. Gewinn entscheidend sein, ob der direkte Distributionsweg gewahlt werden soll. Nicht selten ist es auch der Abnehmer, der aus Kostenersparnisgrunden den direkten Export anstrebt.

Andererseits verlangt der direkte Export aber auch eine gute Kenntnis des Auslandsmarktes insbesondere im Hinblick auf Verkehrs-, Wirtschafts- und Bevolkerungsstruktur sowie Mentalitat, Religion, Geschmack, Sprache oder Kaufkraft. Der Aufbau einer eigenen Exportabteilung sowie die Inanspruchnahme der Dienstleistungen von Handelsmittlern ist oft unvermeidlich, um den Auslandskontakt zu pflegen und aktuelle Informationen zu erhalten.

Sehr wesentlich ist auch die Imagepflege des Unternehmens und seiner Produkte im Ausland, was durch Werbung, Messebeteiligungen, konstante Produktqualitat, Lieferpunktlichkeit und anderes erreicht werden kann.

Jeder Direktexport verlangert - je nach Zahlungsbedingung - den zu finanzierenden Absatzweg und bedingt oftmals langere Zahlungsziele als der Verkauf an ein inlandisches Aussenhandelsuntemehmen. Damit steigen der Kapitaleinsatz und die Kapitalbindungsfrist nicht unerheblich. Mit der langeren Finanzierungsdauer steigt auch das Kreditrisiko. Eng verbunden mit dem direkten Export ist in der Investitionsguterindustrie auch die langfristige Lieferantenkreditgewahrung.

Weiterhin konnen Kosten fur ein eigenes Auslieferungslager, Ersatzteillager oder eine gesamte Niederlassung anfallen.

Es ist zu prufen, ob diese Mehrkosten durch den Wettbewerbsvorteil am Ort kompensiert werden.

1.3 Indirekter Export

Beim indirekten Export verkauft der deutsche Hersteller an einen deutschen Aussenhandler. Damit beschrankt er seine Exporttatigkeit auf die Bereitstellung der Ware zum Export und uberlasst samtliche Kosten und Risiken der weiteren Distribution, insbesondere des Transports und der Kundensuche, den Zwischenhandlern. Dadurch kann sich die Gewinnmarge des Herstellers im Gegensatz zum direkten Export verringern.

Besonders fur mittelstandische Unternehmen hat der indirekte Export gute Zukunftsaussichten, da sich dieser Bereich entweder aus Kostengrunden kein eigenes Auslandsvertriebsnetz aufbauen kann oder in die einzelnen Auslandsmarkte zu geringe Mengen liefert.

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Nivel studiu:
Facultate
Tip document:
Curs
Domeniu:
Tranzactii Internationale
Data publicare:
02.05.2007
Structură de fișiere:
  • Cursurile la Tranzactii Internationale - Limba Germana
    • tema2.doc
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    • TEMA4.DOC
    • tema5.doc
    • temele7_8_9.doc
Predat:
la facultate
Materie:
Tranzactii Internationale
Profesorului:
profesor Benea
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